Essen für die Tonne?

CDU-Einsatz für weniger Lebensmittel-Müll

Jahr für Jahr landen mehr als 80 Kilogramm Lebensmittel pro Kopf in Deutschland in der Mülltonne. Mindestens die Hälfte davon wäre noch absolut verzehrfähig! Vor dem Hintergrund dieser alarmierenden Zahlen, informierten sich bereits im Oktober letzten Jahres die Abgeordneten der CDU-Landtagsfraktion vor Ort über Initiativen in Märkten und auf Bauernhöfen, um diese Verschwendung einzudämmen. Auch die Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg besuchte einen Biohof in ihrem Wahlkreis und erfuhr dort, wie unansehnliches oder von Schädlingen befallenes Obst und Gemüse als Tierfutter noch eine nützliche Verwendung finden kann.

Da auch die Politik - unter anderem beim Thema des Mindesthaltbarkeitsdatums - gefragt ist, stellten die Christdemokraten noch im letzten Jahr einen entsprechenden Entschließungsantrag unter dem Motto „Taten statt Worte – Lebensmittelverschwendung wirksam eindämmen.“ Zur entsprechenden Anhörung kam es nun im Rahmen des Untersuchungsausschusses Verbraucherschutz.

Die Anteilnahme an der Initiative ist groß, sogar die evangelische Landeskirche signalisierte Interesse an einer Mitarbeit in einer geplanten Arbeitsgruppe.

Da der Prozess zur Vermeidung von Lebensmittel-Müll als aller Erstes in den Köpfen der Verbraucherinnen und Verbraucher beginnen muss, sollen keine politisch motivierten Reglementierungen und Auflagen erzwungen werden, die zuletzt auch noch vom Steuerzahler getragen werden müssten. Das Herunterschrauben von Ansprüchen an Obst und Gemüse, beispielsweise bei wuchsbedingten Deformierungen wie krummen Karotten, unförmigen Kartoffeln oder Äpfeln mit unansehnlichen Stellen, wäre bereits ein guter Anfang.

„Die Menschen müssen wieder einen Sinn für Lebensmittel bekommen, um diese besser schätzen zu können. Gezielte und detaillierte Verbraucherinformationen bereits von Kindesbeinen an, sind optimale Möglichkeiten, um der Lebensmittelverschwendung durch leichtfertige Entsorgung entgegenzuwirken“, so Gabriela Kohlenberg.

Die Landtagsabgeordnete Gabriela Kohlenberg informiert sich auf dem Biohof Eschenhof in Springe bei Friedrich Bartels über die sinnvolle Verwendung von unverkäuflichem Obst und Gemüse.

 


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